Mechanische Eigenschaften von Stahl

Hier zeigen wir Ihnen anhand von Screenshots, wie Sie in Comparial den gesuchten Stahl nach mechanischen Eigenschaften filtern können. Wenn Sie das Feld „Mechanische Eigenschaften“ anklicken, können Sie Temperaturen, Nenndicken, Lieferzustände und mechanische Eigenschaften in die Textfelder eingeben.

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Beispielscreenshot:

Screenshot-7


Anfangsmesslänge Lo

Länge zwischen den Marken zur Kennzeichnung der Messlänge (3.1) auf der Probe, die vor dem Versuch bei Raumtemperatur gemessen wird

 

Brinellhärte

Härteprüfung nach Brinell

Ein Eindringkörper (Wolframcarbidgemischkugel mit dem Durchmesser D) wird in die Oberfläche einer Probe eingedrückt und der Eindruckdurchmesser d, der nach der Wegnahme der Prüfkraft F auf der Prüffläche entsteht, gemessen.

Die Brinellhärte ist proportional zu dem Quotienten, der aus der Prüfkraft geteilt durch die gekrümmte Oberfläche des Eindruckes berechnet wird. Es wird davon ausgegangen, dass der Eindruck die Form des unbelasteten kugelförmigen Eindringkörpers annimmt und seine Oberfläche wird nach der in Tabelle 1 angegebenen Gleichung berechnet aus dem mittleren Eindruckdurchmesser und dem Kugeldurchmesser.


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Das zuständige deutsche Gremium ist der Arbeitsausschuss NA 062-01-41 AA „Härteprüfung für Metalle“ im DIN-Normenausschuss Materialprüfung (NMP).

 

Bruchdehnung A

bleibende Verlängerung der Messlänge nach dem Bruch (Lu − Lo), angegeben in Prozent, bezogen auf die Anfangsmesslänge

 

Brucheinschnürung Z

größte während des Versuchs aufgetretene Änderung des Querschnitts (So − Su), angegeben in Prozent, bezogen auf den Anfangsquerschnitt So:

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Tabelle 2).

 

U-Kerb

Der U-Kerb muss (wenn nicht anders festgelegt) eine Kerbtiefe von 5 mm und einen Kerbradius von 1 mm haben (siehe Bild 2 b) und Tabelle 2).

 

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Messlänge L

Länge des parallelen Teils der Probe, an dem zu einem beliebigen Zeitpunkt während des Versuchs die Ver-längerung gemessen wird

  

Messlänge nach dem Bruch Lu

Länge zwischen den Marken zur Kennzeichnung der Messlänge (3.1) auf der Probe, die nach dem Bruch bei Raumtemperatur gemessen wird, nachdem die beiden Probenbruchstücke sorgfältig so zusammengefügt wurden, dass ihre Achsen in einer Geraden liegen

 

Spannung R

Kraft zu einem beliebigen Zeitpunkt während des Versuchs dividiert durch den Anfangsquerschnitt (So) der Probe.

  

Spannungsgeschwindigkeit

Zunahme der Spannung je Zeiteinheit

 

Streckgrenze

Wenn der metallische Werkstoff diese Eigenschaft aufweist, erfolgt zu einem bestimmten Zeitpunkt während des Versuchs eine plastische Verformung ohne Zunahme der Kraft.

  

Verlängerung

Zunahme der Anfangsmesslänge zu einem beliebigen Zeitpunkt während des Versuchs

   

Zugfestigkeit Rm

Spannung, die der Höchstkraft (*) entspricht

* Höchstkraft Fm

·         für Werkstoffe, die ein diskontinuierliches Fließen zeigen

·         größte Kraft, der die Probe während des Versuchs nach dem Beginn der Verfestigung standhält

  

Zugversuch – Teil 1: Prüfverfahren bei Raumtemperatur (ISO 6892-1:2016); Deutsche Fassung EN ISO 6892-1:2016

Der Versuch besteht darin, eine Probe durch eine Zugbeanspruchung im Allgemeinen bis zum Bruch zu dehnen, um eine oder mehrere der in Abschnitt 3 definierten mechanischen Kennwerte zu bestimmen. Sofern nicht anders festgelegt, muss der Versuch bei Raumtemperatur zwischen 10 °C und 35 °C durchgeführt werden. Bei Laborumgebungen außerhalb der festgelegten Bedingungen liegt es in der Verantwortung des Prüflabors, die Auswirkungen dieser Umgebungsbedingungen auf die Prüf- und/oder Kalibrierdaten zu bewerten, die mit und für die Prüfmaschinen, die in diesen Umgebungen verwendet wurden, erstellt wurden. Wenn die Prüfung und Kalibrierung außerhalb der empfohlenen Temperaturgrenzen von 10 °C und 35 °C durchgeführt werden, ist die Temperatur aufzuzeichnen und anzugeben. Wenn signifikante Temperatur-gradienten während der Prüfung und/oder Kalibrierung vorhanden sind, kann die Messunsicherheit zunehmen. Darüber hinaus können weitere Prüfbedingungen außerhalb der Toleranzen liegen.

Versuche unter kontrollierten Bedingungen müssen bei einer Temperatur von (23 ± 5) °C durchgeführt werden. Wenn die Bestimmung des Elastizitätsmoduls im Zugversuch gefordert wird, dann muss diese in Übereinstimmung mit Anhang G geschehen.

 

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